
Andrea Rücker
Schon zu DDR Zeiten, als es keinen organisierten Tierschutz gab, habe ich mich um die Kastration herrenloser Katzen gekümmert.
Als nach der Wende die Frage nach der Gründung eines Tierschutzvereins aufkam, habe ich mich sofort bereit erklärt und war Gründungsmitglied.
Besonders die Katzenkastration war schon damals wichtig, ohne einen Pfennig Geld haben wir mit Hilfe unseres damaligen Tierarztes Dr. Jürgen Vaerst mit den Kastrationen begonnen und diesen Weg bis heute erfolgreich fortgesetzt.
Damals haben wir um ein Tierheim gekämpft, konnten dann die ehemalige Polizeihundeanlage in der Zwickauer Straße anmieten und somit das 1. Tierheim in Altenburg eröffnen.
Durch den Krankenhausbau musste das Tierheim umziehen, diesen Bau habe ich als Vorstandsmitglied maßgeblich mit organisiert.
2006 bin ich aus dem Tierschutzverein ausgetreten, da die damalige Arbeit unter einem neuen Vorstand nicht mehr meinen Vorstellungen entsprach.
Als es 2009 zu einem Massensterben auf dem großen Teich in Altenburg kam, habe ich mit Mitstreitern den Verein "Hoffnung für Wildenten, Schwäne und Co." e.V. gegründet. Dessen Vorsitzende bin ich seither.
Neben der Organisation von Hilfen für Wassergeflügel ist weiterhin die Kastration herrenloser Katzen ein Hauptziel.
Ich wurde für mein Engagement 2023 mit dem Deutschen Tierschutzpreis für mein Lebenswerk ausgezeichnet.

Regine Lessau
Ich bin mit Tieren aufgewachsen und kann mir ein Leben ohne Tiere um mich herum nicht vorstellen. Demzufolge war und ist es mir wichtig, dass es allen Tieren optimal gut geht. Mittlerweile so ist es ja so dass Tiere kaum noch eine Lobby haben und immer mehr zur Wegwerfware werden. Durch Andrea Rückers Engagement und Öffentlichkeitsarbeit bin ich auf sie aufmerksam geworden und habe den Kontakt gesucht. Daraus hat sich eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Tiere entwickelt und ich konnte erfahren, dass man gemeinsam in einem Verein mehr bewirken kann.

Elke Beate Schenk
Mein Name ist Elke Beate Schenk. Geboren wurde ich am 17. April 1955 in Meiningen. Dort habe ich 1973 das Abitur abgelegt und im Anschluss daran mein Studium der Theologie an der Friedrich Schiller Universität Jena aufgenommen. Fast 40 Jahre lang war ich als Pfarrerin im Altenburger Land tätig. Ich bin verwitwet, habe 3 Kinder und 3 Enkelkinder und befinde mich seit 2021 im Ruhestand.
Meine Liebe zu Tieren bzw zur ganzen Schöpfung hat mich ein Leben lang begleitet. Von Kindheit an haben wir immer Hunde als geliebte Familienmitglieder besessen. Derzeit begleitet mich ein ehemaliger rumänischer Straßenhund. Seit einigen Jahren arbeite ich im Vorstand des Vereins " Hoffnung für Schwäne, Wildenten und Co." mit. Mein besonderes Anliegen ist die Gestaltung der jährlichen Gottesdienste für Mensch und Tier.
Ihre Elke Schenk

Regina Naumann
Gemeinsam mit Andrea Rücker und Ulrike Groskopff und verschiedenen anderen Personen haben wir 1990 den Tierschutzverein Altenburg gegründet. Aus Liebe zu den Tieren musste unbedingtetwas geschaffen werden, um Tieren in Not helfen zu können. Ich war 8 Jahre Vorsitzende des Tierschutzvereines,habe mich dann Stück für Stück aus beruflichen und familiären Gründen zurückgenommen, jedoch weiteraktiv mitgearbeitet. Zurückgezogen habe ich mich, als der Tierschutzverein ziemlich zerrüttet war.
Vor ca 2 Jahren bin ich in den Verein–„Hoffnung für Wildenten, Schwäne und Co.“ e.V. - eingetreten, Frau Rücker hat mich von der Notwendigkeit der Mithilfe überzeugt.

Ulrike Groskopff
Mein Name ist Ulrike Groskopff, Jahrgang 1957. Ich habe viele Jahrzehnte in Altenburg / Thür. gelebt und wohne jetzt in der Nähe von Leipzig.
Dem Schutz der Tiere und der Hilfe für Tiere in Not widme ich mich seit frühester Zeit. Im organisierten Tierschutz bin ich seit 1992 aktiv, damals noch im Tierschutzverein Altenburg.
Seit vielen Jahren bin ich ehrenamtliche Tierschutzberaterin des Deutschen Tierschutzbundes.
In vielen Weiterbildungsveranstaltungen und Seminaren habe ich mir ein erhebliches Wissen über Heim- und Wildtierarten angeeignet. Während meiner Tätigkeit im Vorstand des Tierschutzvereins Altenburg habe ich immer wieder besonders pflegebedürftige Tiere zu Hause betreut, so allein 37 Pflegehunde, aber auch Katzenkinder. Jetzt pflege ich jedes Jahr besonders ab dem Herbst untergewichtige und kranke Igel; aber auch Hasenkinder und Nestlinge der verschiedensten Vogelarten wurden von mir betreut bis diese ausgewildert oder in eine entsprechende Wildtierstation übergeben werden konnten. In meinem jetzigen Wohnort bin ich im Krötenschutz aktiv, kümmere mich aber auch gemeinsam mit anderen Tierschützern um freilebende Katzen.
Seit der Gründung unseres Vereins bin ich immer wieder zur Schatzmeisterin gewählt worden.